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Energiesysteme 2017-05-17T17:45:18+00:00

Patrick Holubar

Heizungstechnik & Planung
Tel: +43 5357 2267

Mail: technik@hagleitner-installationen.at

Energiequellen aus der Natur

Die Funktionsweise von Wärmepumpen basiert darauf, der Umgebung – den Medien Luft, Grundwasser und Erdreich – erneuerbare Wärmeenergie zu entziehen und diese an den Heizkreislauf abzugeben.

Die jeweilige Wärmequelle, die zur Gewinnung der Wärmeenergie herangezogen wird, bestimmt den Typ der Wärmepumpe. Welches Wärmepumpensystem sich bei den jeweiligen örtlichen Verhältnissen am besten eignet, klären unsere Spezialisten vor Ort. Faktoren wie Verfügbarkeit einer Wärmequelle, nutzbare Grundfläche, Bauart, Volumen und Dämmung des Gebäudes, Art und Temperatur der Wärmeverteilung im Haus, etc. spielen dabei eine entscheidende Rolle.

Vorteile einer Wärmepumpe

  • Günstige Betriebskosten
  • Umweltfreundlichkeit
  • Kein Platzbedarf für Heizraum oder Brennstofflager
  • Vielseitig: Kann heizen, kühlen und das Warmwasser bereiten
  • Höchste Kundenzufriedenheit über Jahre
  • Extrem wartungsarm
  • Flexibles Einsatzgebiet (Neubau / Sanierung)
  • Langfristige Versorgungssicherheit
  • Heimischer Energieträger
  • Keine Zusatzkosten für Kamin
  • Wertvoller Beitrag für die Erreichung von Klimaschutzzielen
  • Keine Bevorratungskosten für Brennstoffe

Ing. Hans Krall
Heizungstechnik & Planung

Tel: +43 5357 2267

Mail: krall@hagleitner-installationen.at

Varianten der Wärmegewinnung

Direktwärme 1

Bei der Direkterwärmung zirkuliert das Arbeitsmittel der Wärmepumpe (R 407C) selbst als Wärmeträgermedium im Erdkollektor. Zwischenwärmetauscher und Soleumwälzpumpe entfallen.
Direkterdwärme-Systeme bedeuten die niedrigsten Betriebskosten aller heute bekannten Erdwärmesysteme, denn bei Direkterdwärme nützen Sie bis zu vier Fünftel (80%) kostenlose Umweltenergie! Planungshinweise für Direkterwärmungsanlagen

 

 

 

 

 

Solevariante

2Bei der Sole-Variante zirkuliert als Wärmeträgermedium ein Wasser-Frostschutzmittelgemisch (Sole), das die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe leitet.

Die Erdkollektoren können dabei auf verschiedene Arten verlegt werden: Bei ausreichend Platz (Gartenfläche) sind Flachkollektoren die preisgünstigste Lösung. Die Verlägefläche bei Neubauten beträgt je nach Bodenbeschaffenheit und Wärmebedarf des Hauses ca. das 1- bis 1,5-fache der zu beheizenden Fläche. Bei Altbauten muss man je nach bestehender Wärmedämmung mehr rechnen. Bei wenig vorhandenem Platz bieten sich spiralförmige Künettenkollektorenoder Erdsonden (Tiefenbohrungen) an.

 

 

 

 

Grundwasser

3Ist Grundwasser in vertretbarer Tiefe und entsprechender Temperatur vorhanden, so erreicht man damit die höchsten Jahresarbeitszahlen (bewilligungspflichtig). Eine konstante Temperatur von +8°C bis +12°C garantiert einen optimalen Heizbetrieb. Das Grundwasser wird vom Förderbrunnen zur Wärmepumpe und von dort zum 15 Meter entfernten Schluckbrunnen geführt.

 

GEOSOL Wärmepumpen aus dem Hause Hagleitner

Wärmepumpen sind Multitalente, nicht nur zum Heizen. Die Wärme wird aus Luft, Wasser und dem Erdreich gewonnen und ist jederzeit verfügbar. Wärmepumpen sind optimal zum Heizen und eine kostengünstige und umweltschonende Art der Kühlung. Im Vergleich zu anderen Energiesystemen verursachen Wärmepumpen zudem die geringsten Betriebskosten. Hinzu kommt, dass der Wartungsaufwand für die Wärmepumpe verschwindend gering und nur in großen Zeitintervallen nötig ist.
Die Wärmepumpe nützt gespeicherte Sonnenenergie, die vor Ort jederzeit – egal ob Tag oder Nacht, Sommer oder Winter – verfügbar und unendlich regenerativ ist. Diese Sonnenenergie kann aus drei verschiedenen Quellen gezogen werden: aus dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft. Analog zu den drei Wärmequellen unterscheidet man demnach zwischen Sole/Wasser-, Wasser/Wasser- und Luft/Wasser- Wärmepumpen.
Erdwärme kann man mithilfe zwei verschiedener Typen erdgekoppelter Wärmepumpen erschließen – mit vertikalen Erdwärmesonden oder horizontalen Erdwärmekollektoren. Beide Techniken machen sich dabei die oberflächennahe Geothermie zunutze. Erdgekoppelte Anlagen werden nach der Flüssigkeit, welche die im Erdboden gespeicherte Wärme transportiert, als Sole/Wasser-Wärmepumpen bezeichnet.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/2″][vc_empty_space][vc_column_text]Bei Erdwärmesonden fließt das frostsichere Arbeitsmittel, das dem Erdboden Wärme entzieht, durch zwei u-förmige Kunststoffrohre in einem senkrechten Bohrloch. Dadurch benötigen sie nur wenig Fläche – der Bohrlochdurchmesser ist etwa so groß wie eine CD. Da ab einer Tiefe von etwa 10 Metern die Temperatur das ganze Jahr über nahezu konstant ist, ist die Erdwärmesonde insbesondere im Winter bei tiefen Temperaturen sehr effizient. Die Tiefe der Sonde hängt vom Wärmebedarf und der Wärmeleitfähigkeit des Bodens ab. Bei einem neuen Einfamilienhaus liegt sie im Durchschnitt bei rund 140 Metern.
Im Sommer eignen sich Erdwärmesonden auch sehr gut zur effektiven passiven Kühlung. Außer in Wasserschutzgebieten können Sonden fast überall eingesetzt werden – in diesen Wasserschutzgebieten arbeitet man dagegen in der Regel mit Erdwärmekollektoren.
Tipp: Die Wärmequelle mit dem höchsten Temperaturniveau bringt die höchst mögliche Leistungszahl und damit niedrigste Heizkosten.
Die heutige Zeit ist geprägt von steigenden Energiekosten und zunehmenden Umweltbelastungen! Ein wichtiger Grund, auch beim Thema Heizen günstige Kosten, Schonung der Ressourcen und maximale Umweltfreundlichkeit im Blick zu haben.

FÖRDERUNGEN

Die Anschaffung einer Wärmepumpen-Heizung wird von den Landesregierungen und Gemeinden gefördert, aber auch von Energieversorgungsunternehmen teils durch direkte Zuschüsse teils durch günstige Tarife unterstützt. Relevante Links für Ihr jeweiliges Bundesland, sowie allgemeine Seiten haben wir für Sie im Themenkasten aufbereitet.

Bundesförderungen: Die bundesweite Förderung von Wärmepumpen geht über Sonderausgaben für Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung. Diese können beim Finanzamt geltend gemacht werden. Ihre Sonderausgaben können Sie im Wege der ArbeitnehmerInnenveranlagung beantragen. Sonderausgaben sind insgesamt bis zu einem persönlichen Höchstbetrag von 2.920 € jährlich abzugsfähig. Nähere Informationen zu den Sonderausgaben entnehmen Sie bitte dem „Steuerbuch“.